Ergebnisse
ArbeitnehmerInnen stärken Ihr Profil bei Sommerklausur
Über 100 Delegierte fanden sich am heutigen Samstag zur traditionellen Sommerklausur im Haus der Familie in Lichtenstern/Ritten ein. Unter dem Motto „Unser Weg für Südtirol" wurde das Profil der ArbeitnehmerInnen in der SVP geschärft und in sechs Themenworkshops mit Experten wichtige Inhalte für die weitere politische Arbeit entwickelt.
Im Fokus der diesjährigen Sommerklausur der ArbeitnehmerInnen in der SVP standen bewusst die Funktionärinnen und Funktionäre, welche in sechs moderierten Themenworkshops Ihre Anliegen, Anregungen und Ideen mit Experten besprechen und somit konkret „Unseren Weg für Südtirol“ mit gestalten konnten. Die Arbeitsgruppen befassten sich mit den Kernthemen: a) Familie, b) Bildung, Schule und Kultur, c) Arbeit, Rente und Umverteilung von Steuern, d) Wohnbau, Raumordnung, Denkmalpflege und Energie, e) Bürgerbeteiligung und f) Gesundheit, Fürsorge und Pflege. Die über 100 Delegierten haben in diesen Themenworkshops wichtige Inhalte für die weitere Arbeit in den einzelnen gleichnamigen Fachgruppen und für die weitere politische Arbeit der Gruppierung erarbeitet. Als Experten durften unter anderem der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes Andreas Fabi, der Präsident des Wohnbauinstituts Konrad Pfitscher, die Abteilungsdirektoren: Günther Andergassen, Helmuth Sinn, Anton Aschbacher und Albert Tschager, sowie zahlreiche Amtsdirektoren und Vertreter von Sozialverbänden und Gemeinden herzlich Willkommen geheißen werden.
Als Ehrengast richtete Bärbel Kofler, SPD-Bundestagsabgeordnete, motivierende Grußworte an die Versammlung und erinnerte an die gemeinsamen sozialdemokratischen Anliegen „die SPD beschäftigt sich vielfach mit denselben Anliegen, wie die SVP-ArbeitnehmerInnen in Südtirol, deshalb ist der gemeinsame Austausch von immenser Wichtigkeit.“ „Mit Verwunderung stelle ich aber fest, dass in Südtirol noch eine regionale Steuer auf die Einkommenssteuer eingehoben wird und somit der Lohn der ArbeitnehmerInnen mehrfach besteuert wird“, so Bärbel Kofler in Ihrer Rede weiter.
„Wenn jemand Vollzeit arbeitet, soll er davon würdig leben können. Südtirol ist ein Hochpreisland, deshalb braucht es in Südtirol Zusatzverträge“, so Soziallandesrat Richard Theiner. Bezogen auf die neuesten Entwicklungen der römischen Regierung, unterstrich Theiner „Südtirol verwaltet alle Kompetenzen besser als der Staat. Wenn wir mehr Gerechtigkeit und Rechtssicherheit wollen, brauch es auch mehr Steuerautonomie.“
Die ArbeitnehmerInnen in der SVP möchten keine leeren Worte sprechen, sondern mit den erarbeiteten Inhalten Nägel mit Köpfen machen und die berechtigten Anliegen der ArbeitnehmerInnen politisch stark vertreten.
„Deshalb und, weil wir Politik als Verantwortung für alle und das Ganze verstehen, ist unsere Arbeit in Zeiten der Krise nicht "nur" auf den sozialen Bereich im engeren Sinne ausgerichtet, sondern umfasst vielmehr sämtliche Formen des menschlichen Zusammenlebens und Wirtschaftens“, so Christoph Gufler der Landesvorsitzende der SVP-ArbeitnehmerInnen.
Gufler ist davon überzeugt „wir haben die Möglichkeit und auch die Kraft, Südtirol auf unseren Weg zu bringen. Tun wir es im Vertrauen auf uns und unsere Fähigkeiten, tun wir es aus der gefühlten Verantwortung für uns und unsere Kinder, gemeinsam mit den Menschen in unserem Land.“



