Presse 

Bezirkssozial-ausschuss Brixen wehrt sich gegen die Angriffe der Freiheitlichen

Wer nicht laut schreit, tut nichts?

Auch die Verantwortlichen des Bezirkssozialausschusses Brixen wehren sich gegen die populistischen Anschuldigungen der Freiheitlichen. Es ist unverständlich wie die viele, ehrenamtlich geleistete Arbeit nicht gesehen werden kann. Nach Meinung der Verantwortlichen des Bezirkssozialausschusses wird hier auf Kosten der vielen motivierten ArbeitnehmerInnenvertreter unsaubere Stimmung gemacht.

Die ArbeitnehmerInnen setzen sich seit jeher auf Landes-, Bezirks- und Gemeindeebene für die Belange jener Menschen ein, die weder über viel Geld noch über mächtige Lobbys verfügen. Großes Augenmerk wird dabei auf die Probleme jener Menschen gelegt, die sich in schwierigen Lebenslagen befinden: Kranke, Menschen mit Behinderung und Sozialschwache werden ebenso vertreten wie jene Menschen die beruflich bedingte Herausforderungen zu meistern haben (Langzeitarbeitslose, Pendler, Mitarbeiter mit prekären Arbeitsverhältnissen,…). Man ist aber auch für die gesamte arbeitende Bevölkerungsschicht Stimme und Kämpfer. Neben den Themen Wohnbau, Migration und Renten, sind es somit auch die Themen Gesundheit, bürgerliches Engagement und direkte Demokratie mit denen sich die ArbeitnehmerInnen in der Südtiroler Volkspartei befassen.

Gerade weil die Themen so umfangreich sind, die Mitsprache an so vielen Punkten gefordert ist, läuft die richtige Arbeit oft im Hintergrund ab. Dennoch erstaunt es auch Markus Amplatz und Stefan Hofer (Vorsitzender und Stellvertreter) vom Bezirkssozialausschuss Brixen, dass die viele geleistete Arbeit nicht gesehen wird. „Mittlerweile haben wir innerhalb der Arbeitnehmerbewegung zu den wichtigen Themen interne Experten aufgebaut. So kann man kompetent mitreden. Diese Experten stehen dann auch auf Bezirks- und Gemeindeebene zur Verfügung, um auf lokale Fragen zu antworten und die politischen Verantwortlichen vor Ort zu informieren“ sagt Markus Amplatz. „Diese sehr wichtige Arbeit, von der jeder Bürger im Land profitiert, wird aber nicht jedes Mal mit einer Pressekonferenz verkündet. Vieles läuft im Stillen und im direkten Kontakt mit den Mandataren ab. Es ist unverständlich, wie man diese wertvolle Arbeit abwerten kann“ fügt Stefan Hofer hinzu.

Die Themen des Sozialbereiches werden gerne als „Fahne“ für die jeweiligen politischen Bewegungen verwendet. Man erhält dafür Gehör, auch wenn man nur provozieren will und es nicht um die konstruktive Arbeit an den jeweiligen Problemen geht. So haben die Freiheitlichen mit ihren Anschuldigungen gegen die Arbeit der ArbeitnehmerInnen nichts für die Probleme der Menschen in unserem Land getan. Sie haben sich in den Mittelpunkt einer Diskussion gerückt, in der es um Macht und nicht um Lösungen geht. Dass dies leider auf Kosten der vielen motivierten ArbeitnehmerInnen in der Südtiroler Volkspartei geht, interessiert dabei manche nicht.

Gemeinde-sozialausschuss Villnöß

Energetische Sanierung kommt an!

In St. Peter Villnöß erklärte die Diplom-Energieberaterin Christine Romen vor kurzem ausführlich das neue Landesgesetz zum Kubaturbonus durch energetische Sanierung. Zahlreiche Besucher fanden sich ein, um über technische Details, Fördermöglichkeiten und Wege zu Steuerabzügen Informationen einzuholen.

Die Diplom-Energieberaterin Christine Romen war der Einladung des Gemeindesozialausschusses Villnöß mit dem Vorsitzenden Franz Obexer und seinem Stellvertreter Markus Amplatz gefolgt. In Zusammenarbeit mit dem Handwerkerverband und der Gemeindeverwaltung war diese Veranstaltung geplant worden. Die Referentin ging in ihrem Vortrag gleich auf die Kerninhalte der energetischen Sanierung ein. Zunächst standen die rechtlichen Vorschriften im Vordergrund, bald folgten konkrete Beispiele vorbildhafter energetischer Sanierung sowie entsprechende Förderungen und Steuerabzugsmöglichkeiten.

„Mit diesem Gesetz zur energetischen Sanierung können Bürger einen Kubaturbonus in Anspruch nehmen. Dies ist für viele eine interessante Gelegenheit und deshalb lag uns eine umfassende Information am Herzen“ erklärt Franz Obexer.

Seinen Stellvertreter Markus Amplatz überzeugten vor allem die Ausführungen zur konkreten Umsetzung der Sanierungsmöglichkeiten, wie das Austauschen undichter Fenster und Türen, die Isolierung von Dach, Außenmauer und Kellerdecke. Laut Amplatz ist es unbedingt notwenig, „sich vorab bei den zuständigen Institutionen über die genauen Möglichkeiten und Auflagen zu erkundigen sowie eine Kostenübersicht zu erstellen.“

Gemeindereferent Hansjörg Messner betonte die umweltrelevante Bedeutung dieser Maßnahme und verwies darauf, dass die E-Werk-Genossenschaft Villnöß und die Gemeinde Villnöß beabsichtigen, einen Beratungsdienst zur energetischen Sanierung mit Kubaturbonus anzubieten.

Im Bild: Markus Amplatz und Franz Obexer

Gemeindesozial-ausschuss Vintl wurde gewählt - Erika Leitner Steuerer neue Vorsitzende

SVP-ArbeitnehmerInnen in Vintl wieder aktiv

In der Gemeinde Vintl gibt es wieder einen Gemeindesozialausschuss! Mit neuen und einigen bewährten Gesichtern möchten die Mitglieder nun durchstarten und sich für sozialpolitische Anliegen der Bevölkerung einsetzen. Ende Oktober wurde das Gemeindegremium der SVP-ArbeitnehmerInnen neu gewählt. Den Vorsitz des Gemeindesozialausschusses hat Erika Leitner Steurer aus Niedervintl übernommen, ihr Stellvertreter ist Andreas Weger aus Weitental. Zudem wurden Sonja Thum, Johanna Falk Mor, Siegfried Knollseisen und Siegfried Gruber ins ArbeitnehmerInnen-Gremium gewählt. Die VertreterInnen aus Niedervintl, Obervintl und Weitental und Pfunders werden bei der nächsten Sitzung ein Tätigkeitsprogramm erstellen, in der Gemeinde stehen interessante Herausforderungen an. Als erste Initiative steht die Unterschriftenaktion „Danke Mami“ der SVP-Frauen an, die von den ArbeitnehmerInnen landesweit tatkräftig mitgetragen wird. Bei dieser Unterschriftenaktion können die BürgerInnen mit den Ausschussmitgliedern ins Gespräch kommen.

Im Bild v.l.: Der Bezirksvorsitzende der Eisacktaler ArbeitnehmerInnen Markus Amplatz mit den Mitgliedern des neuen GSA Vintl Johanna Falk, Erika Leitner Steurer, Gerhard Stauder, Sonja Thum, Andreas Weger und Siegfried Gruber (es fehlt Siegfried Knollseisen).

Neuer Vorsitz bei den Arbeitnehmern im Eisacktal

Die Arbeitnehmer im Bezirk Eisacktal haben einen neuen Vorsitzenden und eine neue Stellvertreterin. Es sind dies Markus Amplatz aus Teis sowie Renate Baumgartner aus Barbian. Die beiden lösen die bisherige Spitze Magdalena Amhof aus Brixen und Hubert Rungger aus Verdings ab.

Die Neuwahl wurde notwendig, nachdem sowohl Hubert Rungger als auch Magdalena Amhof zurückgetreten waren. Letztere wollte mit ihrer Wahl zur stellvertretenden Obfrau im Bezirk Eisacktal einer übermäßigen Ämterkumulierung entgegen treten.

Sowohl Amplatz als auch Baumgartner sind seit knapp einem Jahr im Bezirkssozialausschuss der Arbeitnehmer vertreten und haben gemeinsam mit anderen maßgeblich zur Verjüngung des Ausschusses beigetragen. Der gesamte Ausschuss dankte Magdalena Amhof für ihr engagiertes Auftreten. „Es ist mein Anliegen, den neuen und frischen Schwung, den Magdalena in den Sozialausschuss gebracht hat, weiter zu führen“ so der neue Vorsitzende Markus Amplatz.

Die Themenagenda des Gremiums ist umfangreich, vordergründig will man sich aber mit der Wirtschaftskrise und den Folgen derselben befassen. Es sei zu begrüßen, so die einhellige Meinung im Ausschuss, dass die Landesregierung nun ein umfangreiches Maßnahmenpaket verabschiedet hat. Die Förderungen müssten aber allen gesellschaftlichen Schichten zu Gute kommen. Entscheidend sei dabei die Sicherung von guten Arbeitsplätzen. „Wir müssen es schaffen“, so die anwesende Landesrätin Sabina Kasslatter Mur „der Jugend Zukunftsperspektiven zu geben. Gute Ausbildung und gute Arbeit sind dabei die Schlüsselfaktoren.“ Angesprochen wurden in diesem Zusammenhang auch die vielfach prekären Beschäftigungsverhältnisse, von denen gerade junge Menschen zunehmend betroffen sind.

Ein weiteres wichtiges Thema der letzten Sitzung war die Neuwahl der Arbeitnehmerspitze. Nachdem die Vorschläge nun eingegangen sind und sich die Reihen lichten, wird man Anfang Mai, gemeinsam mit dem Bezirkssozialausschuss Pustertal, ein Kandidaten-Hearing machen. Dabei will man im Vorfeld der Landestagung der Arbeitnehmer am 16. Mai ein Bild davon bekommen, wohin die Kandidaten das angeschlagene Schiff der Sozialbewegung zu navigieren gedenken.

Für ein soziales Europa

Die ArbeitnehmerInnen im Bezirk Eisacktal haben sich in ihrer letzten Sitzung mit der Neuwahl ihrer Spitze, mit den parteiinternen Vorwahlen zur Nominierung eines Kandidaten für die EU-Wahlen und der Neuwahl des Parteiobmannes beschäftigt.

Seit Herbst 2008 ist die Vorsitzende des Bezirkssozialausschusses (BSA) Brixen Magdalena Amhof als stellvertretenden Bezirksobfrau im Eisacktal in Einsatz. Deshalb wird sie demnächst den Vorsitz bei den ArbeitnehmerInnen im Bezirk zurücklegen.
Die Entscheidung, wer Magdalena Amhof nachfolgen wird, werden die Arbeitnehmer in Kürze treffen. Favorisiert wird der 36jährige Markus Amplatz aus Teis.

Neben dem Vorsitzwechsel wurde eingehend über die anstehenden SVP-Vorwahlen diskutiert. Die Eisacktaler ArbeitnehmerInnen begrüßen dieses Instrumentarium zur Ermittlung eines Kandidaten für die EU-Wahlen. Hiermit wird einer lang gehegten Forderung der ArbeitnehmerInnen und der Wunsch der Parteibasis nach mehr Mitsprache Rechnung getragen. Der gesamte Ausschuss sprach sich für die Kandidatin Rosmarie Pamer aus, die ihren politischen Schwerpunkt in einem wirtschaftlich nachhaltigen und sozialen Europa sieht.