Presse 

Artikel in der Tageszeitung Dolomiten vom 10.04.2009


BSA-Vorsitzende Margith Schnarf Niedrist

Ersuchen an die Landesregierung

Pustertal - Die Raten für die Abzahlung der eigenen Wohnung fristgerecht zu tilgen, wird aufgrund von Preissteigerungen, Wirtschaftskrise und vor allem auch verminderter Einkommen durch Kurzarbeit, Überstellung in die Lohnausgleichskasse usw. auch für viele Südtiroler immer schwieriger. Margith Schnarf Niedrist, die Vorsitzende der SVP Arbeitnehmer im Pustertal, ersucht daher die Landesregierung, eine Erhebung der Fälle einzuleiten, in denen Arbeitnehmer wegen der Wirtschaftskrise in eine prekäre finanzielle Situation geraten sind und Gefahr laufen, ihre Erstwohnung wegen momentan verminderter Zahlungsfähigkeit zu verlieren bzw. sich durch Kreditaufnahmen bis weit in die Zukunft hinein hoch zu verschulden. Für solche Fälle schlägt sie vor, eine "zeitweilige Bezuschussung zur Abzahlung der Wohnbaukredite ins Auge zu fassen". Weiters sollten "zielgerichtete Gespräche mit Kreditinstituten zur Zinsgestaltung" geführt und weitere mögliche Maßnahmen zur Unterstützung geprüft werden. Wichtig erschiene es ihr auch, in Gemeinden, die Bauland für den geförderten Wohnbau ausweisen, den Bauinteressierten eine Informationsveranstaltung zur Finanzierungsplanung durch unabhängige Organisationen anzubieten.

Artikel der Neuen Südtiroler Tageszeitung vom 29.11.2008

Arbeitnehmer fordern Volksbefragung

Der Sozialausschuss im SVP-Bezirk Pustertal lehnt sich aus dem Fenster: Margith Schnarf Niedrist und Co. verwehren sich gegen den unüberlegten Bau des Projektes Ried und verlangen eine Volksbefragung.

Die Anbindung des Kronplatzes an die Eisenbahn ist derzeit das meistdiskutierte Thema auf dem politischen Parkett des Pustertales. Während sich die Befürworter und die Betreiber in Zurückhaltung üben, sammeln die Gegner des „Projektes Ried" Unterschriften und versuchen mit allen Mitteln, den Bau von Piste und Aufstiegsanlage auf dem noch unberührten Nord-Ost-Hang des Brunecker Hausberges zu verhindern. Nun meldet sich mit den SVP-Arbeitnehmern im Pustertal eine Gruppe zu Wort, die innerhalb der Volkspartei kaum überhört werden kann. Der Bezirkssozialausschuss verlangt in einer Stellungnahme offen eine Volksbefragung. In SVP-Kreisen werden damit nicht alle einverstanden sein, der Vorstoß der Arbeitnehmer wird wohl für Kritik sorgen. Die Arbeitnehmergruppe um die Vorsitzende Margith Schnarf Niedrist pocht darauf, dass die Bevölkerung umfassend zu informieren sei. „um in einer anschließenden Volksbefragung selbst über die Zukunft ihres Tales zu entscheiden. Denn schließlich gehört die Zukunft allen, die hier daheim sind, und nicht nur einigen wenigen." In der Stellungnahme plädieren die Mitglieder des Sozialausschusses an das Gewissen der Planer: „Im Fall der Riedpiste muss vorrangig auch an die Zukunft flu- nachkommende Generationen gedacht werden. Denn welche Folgen hat ein weiterer Ausbau im Wintertourismus langfristig, neben den ökologischen, auch in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinsicht für das Pustertal und seine Menschen?" Ein neuer Bahnhof dürfe kein Alibi für eine neue Talabfahrt sein, in diesem Sinne sei die Möglichkeit zu prüfen, zu bieten und zu nützen, auf Brunecker Gemeindegebiet nach Lösungen zur Verkehrsentlastung zu suchen. Für die Arbeitnehmer gilt es viele offene Fragen zu klären. Vorrangig geht es um die Zukunft des Wintertourismus und die Folgen für die einheimische Bevölkerung. Unter anderem wird die Frage gestellt: „Wie viele Menschen mehr aus anderen Ländern braucht es 2040 als Mitarbeiter? Und wer fühlt sich für sie verantwortlich, wenn sie dableiben?" Schnarf Niedrist & Co. regen an, den attraktiven und gediegenen Sommer-, Frühjahrs- und Herbsttourismus zu fördern, der klimatisch längerfristig gesichert sei. Nachdem unabhängige Fachleute auf die vielen offenen Entwicklungsfragen Antworten geben können, soll das Volk entscheiden, in welche Richtung sich Leben und Tourismus rund um Bruneck bewegen sollen.

BSA Sitzung vom 7. Juli

Am 7. Juli hielt der BSA Pustertal im Hotel Alpenrose in Montal/St. Lorenzen seine Sitzung ab. Dabei wurden aktuelle politische Themen diskutiert und das Wahlkampfkonzept der ArbeitnehmerInnen besprochen.

Weitere Details folgen in Kürze.